24 Schweizer in der Bundesliga aktiv

Kein anderes Land ist in der deutschen Bundesliga so stark mit Legionären vertreten wie die Schweiz. Gleich 24 Spieler aus der eidgenössischen Alpenrepublik verdienen ihr Geld in Deutschland und nicht wenige von ihnen spielen in ihren Klubs eine wichtige Rolle.

Mit Granit Xhaka hat zwar gerade der vielleicht beste Schweizer der letzten Bundesliga-Saison Borussia Mönchengladbach für 45 Millionen Euro in Richtung FC Arsenal verlassen, doch dafür kam Supertalent Breel Embolo für rund 22,5 Millionen Euro vom FC Basel zum FC Schalke 04. Nach etwas Anlaufzeit scheint bei Embolo mit seinem Doppelpack am sechsten Spieltag beim 4:0 gegen Gladbach der Knoten genau wie bei der gesamten Schalker Elf geplatzt zu sein.

Neben Embolo konnten sich in der noch jungen Saison auch schon Ricardo Rodriguez, der trotz schwächerer Leistungen als in der Vergangenheit auf der linken Abwehrseite des VfL Wolfsburg nach wie vor gesetzt ist, Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen) und Valentin Stocker (Hertha BSC) bereits i

n die Torschützenliste eintragen. Als Stammkräfte dürfen sich Mehmedi und Stocker indes trotz fünf bzw. vier von sechs möglichen Einsätzen noch nicht bezeichnen.

Sieben Torhüter aus der Schweiz

Yann Sommer bei Borussia Mönchengladbach

Wikimedia, Heynckesjupp (CC BY-SA 4.0)

Anders als die Torhüter Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Roman Bürki (Borussia Dortmund) und Marwin Hitz (FC Augsburg), die in der Torwart-Nation Deutschland nicht nur gesetzt sind, sondern sogar zu den herausragenden Schlussleuten zählen. Diego Benaglio hat hingegen seinen Stammplatz im Tor des VfL Wolfsburg verloren, während die Nachwuchskeeper Andreas Hirzel (Hamburger SV) und Gregor Kobel (TSG 1899 Hoffenheim) in ihren Klubs nur die Nummer drei sind. Möglich indes, dass bald noch ein weiterer Torhüter aus der Schweiz die Bundesliga-Bühne betritt. Fabio Coltorti ist mit RB Leipzig aus der Regional- in die Bundesliga aufgestiegen und hofft, seinen im vergangenen Zweitliga-Jahr verletzungsbedingt verlorenen Stammplatz im Laufe der Saison zurückerobern zu können.

Wichtige Rollen in ihren Vereinen spielen auch Johan Djourou als Kapitän und Abwehrchef des HSV, Haris Seferovic in der Offensive der deutlich verbesserten Frankfurter Eintracht, Nico Elvedi als flexibel einsetzbare Defensivkraft in Mönchengladbach, Fabian Frei im zentralen Mittelfeld des 1. FSV Mainz 05 und Fabian Lustenberger auf gleicher Position bei Hertha BSC.

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Hadergjonaj und Sow warten auf ihr Debüt

Derweil hat Fabian Schär auch im zweiten Jahr in Hoffenheim noch nicht den gleichen Status wie in der Nationalmannschaft, was freilich auch an den wenig konstanten und fehlerhaften Leistungen des Innenverteidigers liegt. Ebenfalls meist nur zweite Wahl sind Ulisses Garcia bei Werder Bremen und in Hoffenheim Pirmin Schwegler, während Steven Zuber beim Klub aus dem Kraichgau noch auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz in der neuen Saison wartet. Generell auf seine Premiere warten noch der gerade von den Young Boys Bern gewechselte Florent Hadergjonaj und Youngster Djibril Sow bei der Gladbacher Borussia, während Shani Tarashaj nach seiner Ausleihe vom FC Everton nach Frankfurt zumindest schon einmal Bundesliga-Luft schnuppern durfte.

Geduld braucht auch Josip Drmic, der nach seinem im März erlittenen Knorpelschaden an seinem Comeback arbeitet. Ob der in der Rückrunde der vergangenen Saison nach Hamburg verliehene Angreifer in Mönchengladbach noch eine Zukunft hat, bleibt aber unabhängig vom Gesundheitszustand abzuwarten.

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Challenge League: FC Zürich auf Wiederaufstiegskurs

 

Wie die Super League hat auch die Challenge League nach sieben Spieltagen einen souveränen und noch ungeschlagenen Tabellenführer. Allerdings geht es im Unterhaus des Schweizer Fußballs noch eine Spur enger zu als in der Super League, in der der FC Basel nach sieben Sieben schon neun Punkte vor den ersten Verfolgern liegt.

In der Challenge League thront nach sieben Runden mit 19 Punkten nicht ganz unerwartet der FC Zürich an der Spitze, dessen klares Ziel es ist, den Betriebsunfall Abstieg im ersten Anlauf zu reparieren. Der Pokalsieger, der parallel zum Ligabetrieb in der Europa League mit Spielen gegen den FC Villarreal, Osmanlispor und Steaua Bukarest in eine ganz anderen Welt unterwegs ist, hat bislang nur am zweiten Spieltag beim FC Wil 1900 (1:1) Punkte liegen gelassen und sich ansonsten schadlos gehalten. So auch am vergangenen Wochenende, als der FC Chiasso aber lange Widerstand leistete und letztlich durch ein Tor von Dzengis Cavusevic nur knapp mit 1:0 besiegt wurde.

Dreikampf um den Aufstieg?

Zurücklehnen darf man sich beim FC Zürich indes nicht, gibt es doch mit Neuchatel Xamax einen starken Verfolger, der nur drei Zähler weniger auf dem Konto und der bisher nur eine Partie verloren hat – mit 0:1 in Zürich. Seit dieser Niederlage im Spitzenduell gewann Xamax aber zwei Mal und ließ nun dem 4:1 vor der Länderspielpause gegen den FC Aarau ein 2:0 gegen den FC Schaffhausen folgen, zu dem Samir Ramizi und Dilan Qela die Treffer beisteuerten.

Der FC Aarau, der im zweiten Jahr nach dem Abstieg auch die Super League im Blick hat, ist derweil im Rennen um Platz eins sicher auch noch zu beachten. Auf die Pleite bei Xamax antwortete der FCA, der fünf Zähler hinter Zürich liegt, nun mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Le Mont, der allerdings hart erkämpft war. Erst nachdem die Gäste durch Gelb-Rot für Jetmir Krasniqi dezimiert waren, traf Geoffrey Treand zum Sieg. Zuvor hatte Le Mont in Person von Fabrizio Zambrello Aaraus Führung durch einen von Zoran Josipovic verwandelten Elfmeter ausgeglichen.

FC Wohlen aktuell Schlusslicht

Zwischen Aarau und dem FC Winterthur (3:0 gegen den FC Wil 1900) auf Rang vier klafft dann schon eine Lücke von vier Punkten, sodass einiges auf einen Dreikampf um den Aufstieg hindeutet, während es für den Rest der Liga in erster Linie darum geht, den Abstieg zu vermeiden. Die schlechtesten Karten hat in diesem Zusammenhang aktuell der FC Wohlen, der mit fünf Punkten das Schlusslicht bildet und bei Aufsteiger Servette Genf mit 1:6 unter die Räder gekommen ist. Jean-Pierre Nsame war mit drei Treffern Servettes herausragender Akteur.

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Die Schweiz bei der E-Sport WM 2016

Der „Internationale E-Sports Verband“ (IeSF) veranstaltet heuer die 8. E-Sports Weltmeisterschaft in Jakarta (Indonesien). IeSF hat sich auf die Spiele League of Legends (LoL), Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) und Hearthstone (HS) festgelegt und entschieden allen Spielern, unabhängig von Alter oder Geschlecht, die Teilnahme zu ermöglichen.

Die IeSF E-Sports Weltmeisterschaft ist das einzige E-Sports Turnier, das auf Nationalitäten basiert. Letztes Jahr nahmen über 180 Teams bzw. Spieler aus 33 Ländern Teil und Serbien ging als Sieger der E-Sports WM 2015 hervor.

Schweiz mit Teilnehmern in allen drei Spielen

Der Schweizer E-Sports Verband (SeSF) veranstaltete Online-Qualifikationen für alle bei der E-Sports Weltmeisterschaft vertretenen Spiele. Pro Spiel wurden zwei Qualifikationen online durchgespielt und die beiden Sieger müssen sich kommenden Samstag in Freiburg beim Qualifikationsfinale duellieren. Die Gewinner der Finals dürfen die Schweiz bei der 8. E-Sports Weltmeisterschaft in Jakarta vertreten. Die Spieler werden in einem Kinosaal vor bis zu 150 Zuschauern um die Teilnahme bei der E-Sports WM spielen.

Seit dem letzten Online-Qualifikationstag am 20. August, sind alle Finalisten bekannt. Die Teams „mYinsanity“ und „Maaischguet“ wollen die Schweiz in CS:GO vertreten, in League of Legends duellieren sich „Dead Pixels“ und „Run it down Mid“ um die WM Teilnahme. In Blizzard’s beliebtem Kartenspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft haben es die Spieler „Yountheorie“ und „HOFME“ ins Finale der Qualifikation geschafft und haben am Samstag die Gelegenheit ihre Teilnahme an der E-Sports Weltmeisterschaft zu fixieren.

CS:GO erstmals bei einer E-Sports Weltmeisterschaft

Counter-Strike: Global Offensive ist das älteste der drei Spiele bei der 8. E-Sports Weltmeisterschaft in Jakarta und dennoch zum ersten Mal bei einer E-Sports WM dabei. Einen großen Vorteil hätte, falls sie antreten, das rein brasilianische Team SK Gaming. Das Team spielt schon seit geraumer Zeit in dieser Konstellation und das mit großem Erfolg, zuletzt mit einem Sieg beim ESL One Cologne 2016. Generell ist die E-Sports Weltmeisterschaft ein verhältnismäßig kleines E-Sports Event und soll hauptsächlich die Amateurszene in den jeweiligen Spielen fördern, weshalb SK Gaming mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht teilnehmen wird.

Trotzdem wird es Quoten zu den CS:GO Turnieren bei verschiedenen Wettanbietern geben. Auf www.esportwetten.pro findet ihr alle Infos zum Thema Sportwetten in Verbindung mit eSports.

Keine Profis in LoL

Um genau das auch in Leauge of Legends zu erreichen, sind heuer bei der E-Sports Weltmeisterschaft in Jakarta nur Teams zugelassen, die bei vorher bei keiner LCS oder einem Semi-Pro Event teilgenommen haben. Das soll noch unerfahreneren Teams die Möglichkeit geben sich in der E-Sports Szene zu etablieren.

Das Gesamtpreisgeld über alle Disziplinen beläuft sich auf 54.000$, wobei die zwei Teamspiele mit jeweils 20.000$ dotiert sind und für Hearthstone 4.000$ Preisgeld ausgehängt ist. Weitere 10.000$ warten als Belohnung auf die Nation, die sich den Gesamtsieg bei der E-Sports WM in Jakarta holt.

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Vorschau Schweizer EM Gruppe

Wie bei der WM 2014 findet sich die Schweiz auch bei der EURO 2016 in einer Vorrundengruppe mit Frankreich wieder. Damals setzten sich die beiden Europäer letztlich gegen Ecuador und Honduras durch, wobei die Schweiz im direkten Duell eine deutliche 2:5-Niederlage kassierte.

Bei der am Freitag beginnenden EM 2016 sind Frankreich und die Schweiz in ihrer Gruppe nun wieder die Favoriten. In Gruppe A bekommen es beide mit Rumänien und Albanien zu tun, die jeweils als klare Außenseiter ins Turnier starten. Insbesondere für die gastgebenden Franzosen wäre alles andere als das Erreichen des Achtelfinales eine riesige Blamage und selbst der zweite Platz in der Gruppe wäre für die Equipe Tricolore schon eine Enttäuschung.

Frankreich im Eröffnungsspiel gegen Rumänien

Paul Pogba

Wikimedia,
Catherine Kõrtsmik

Am ersten Spieltag kommt es gleich zu zwei Partien mit klar verteilten Rollen. Im Eröffnungsspiel am 10. Juni um 21 Uhr erwartet ganz Europa einen Sieg Frankreichs gegen Rumänien und tags darauf um 15 Uhr geht die Schweiz als Favorit in das Duell mit Albanien, das deshalb nicht ohne Brisanz ist, weil in Reihen der Schweizer Nati mehrere Akteure mit Wurzeln in Albanien respektive im Kosovo zu finden sind, während einige Spieler im Trikot Albaniens ihr Geld in der Super League verdienen und ganz oder teilweise bei Schweizer Vereinen ausgebildet wurden.

Weiter geht es dann am 15. Juni, an dem um 18 Uhr zunächst die Schweiz gegen Rumänien antritt, ehe um 21 Uhr Frankreich zum Duell Goliath gegen David bittet. Nicht ausgeschlossen, dass nach den ersten beiden Spieltagen die ersten zwei Plätze der Gruppe A schon vergeben sind. Zumindest dann, wenn Überraschungen aus bleiben und Frankreich sowie die Schweiz ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

Abgeschlossen wird die Gruppe A schließlich am 19. Juni, an dem wie bei großen Turnieren seit langem üblich um 21 Uhr beide verbleibenden Spiele zwischen Frankreich und der Schweiz sowie Albanien und Rumänien zeitgleich angepfiffen werden. Wegen des auf 24 Nationen erweiterten Teilnehmerfeldes, wodurch auch die vier besten Gruppendritten ins Achtelfinale einziehen, geht es am letzten Spieltag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für alle vier Teams in der Gruppe noch um etwas. Spannung dürfte damit bis zur letzten Minute garantiert sein und womöglich geht aus der Gruppe A ja eines der Überraschungsteams hervor. Gerade Rumänien sollte aufgrund einer sehr starken Defensive nicht unterschätzt werden, aber auch die erstmals überhaupt bei einem großen Turnier vertretenen Albaner könnten zu Großem fähig sein, wenn die Mannschaft eine Euphoriewelle erwischt.

Spätestens seit dem EM 2004, als Griechenland als Underdog alle renommierten Teams in den Schatten stellte und es damit den 1992 völlig überraschend Europameister gewordenen Dänen gleich tat, sollte man selbst auf dem eigentlich hohen Niveau einer EM nichts ausschließen.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz im Mai

Der Mai ist in Sachen Live Sport in der Schweiz der Monat der Entscheidungen. Das gilt natürlich auch für den Fußball, für die Schweiz allerdings nur noch mit Einschränkungen. Denn der FC Basel hat bereits am 30. April seine siebte Meisterschaft in Folge perfekt gemacht. Die Super League bietet allerdings abseits des Titelrennens bis zum letzten Spieltag am 25. Mai in anderen Bereichen der Tabelle noch reichlich Spannung.

Europa-League-Finale in Basel

So machen der FC Zürich, der FC Lugano und der FC Vaduz wohl den einen Absteiger unter sich aus, während der FC Luzern noch hofft, den Grasshopper-Club Zürich oder den FC Sion von einem Europa-League-Platz verdrängen zu können. Rang zwei scheint derweil schon an die Young Boys Bern vergeben.

Die Super League ist einen Monat vor der Europameisterschaft allerdings natürlich bei weitem nicht das einzige, was den Fußballfan in der Schweiz interessiert. So wird für Mitte des Monats auch die Bekanntgabe des EM-Kaders durch Trainer Vladimir Petkovic erwartet und mit dem Testspiel in Genf gegen Belgien beginnt am 28. Mai die heiße Phase der EM-Vorbereitung. Tags darauf findet allerdings noch das Schweizer Pokalfinale statt, das sicherlich auf ähnlich viel Aufmerksamkeit stoßen wird wie das Endspiel in der Europa League am 18. Mai. Zwar ist der FC Basel im Achtelfinale am FC Sevilla gescheitert, doch die Heimspielstätte des Schweizer Serienmeisters, der St. Jakob-Park, ist Austragungsort des Endspiels, dessen Teilnehmer in den Duelle FC Liverpool – FC Villarreal sowie FC Sevilla – Schachtar Donezk ermittelt werden.

Eishockey-Weltmeisterschaft in Russland

König Fußball, der natürlich auch noch das Finale der Champions League ebenfalls am 28. Mai zu bieten hat, ist aber nicht der einzige Sport, der im Mai mit Interessantem aufwartet. So beginnt bereits am 6. Mai die Europameisterschaft im Eishockey, die diesmal in Russland stattfindet. Die Auswahl der Schweiz bekommt es dabei in der Vorrunde mit Kasachstan, Norwegen, Dänemark, Lettland, Russland, Schweden und Tschechien zu tun, ehe es ab dem 19. Mai mit einem möglichen Viertelfinale weitergeht.

Im Handball steigen am 7. und 8. Mai die Final-Four bei Damen und Herren in der Stadthalle Sursee, während in Sachen Tennis die French Open ab dem 22. Mai und bis zum 6. Juni die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zuvor finden ATP- und WTA-Turniere in Rom sowie Madrid statt.

Die Schwimm-Europameisterschaft vom 9. bis 22. Mai in London, Formel-1-Rennen in Sotschi, Barcelona und Monte Carlo sowie die Europameisterschaft von Frauen und Männern im Kunstturnen, die vom 25. Mai bis 5. Juni in Bern ausgetragen wird, sind weitere Sportevents, die je nach persönlichem Interesse für Unterhaltung sorgen können.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz im April

 

Mit der noch bis zum 10. laufenden Weltmeisterschaft der Herren im Curling in Basel hat der Sport-Monat April aus Schweizer Sicht interessant begonnen, wenngleich andere Sportarten national wie international sicherlich einen höheren Stellenwert genießen.

Internationale Fußballwettbewerbe im Fokus

Taulant Xhaka vom FC Basel

Wikimedia, Rafa01iker (CC BY-SA 4.0)

Das gilt natürlich vor allem für König Fußball, der beim Livesport in der Schweiz im April auch einiges zu bieten hat. Obwohl mit dem FC Basel auch der letzte eidgenössische Vertreter die internationale Bühne schon hat verlassen müssen, verfolgt man natürlich auch in der Schweiz die heiße Phase von Champions League und Europa League sehr interessiert. Das galt in dieser Woche sicherlich besonders für das Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse zwischen dem VfL Wolfsburg und Real Madrid, denn mit Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez hatten gleich zwei Schweizer keinen geringen Anteil am überraschenden 2:0-Heimsieg der Wölfe, die damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Estadio Santiago Bernabeu besitzen. Benaglio hielt gegen Cristiano Ronaldo und Co. seinen Kasten sauber und der von den Königlichen umworbene Rodriguez machte nicht nur auf der linken Abwehrseite eine gute Partie, sondern traf auch per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:0 für den deutschen Bundesligisten.

Auch auf nationaler Ebene hat der Endspurt begonnen, wobei dem FC Basel die erneute Meisterschaft schon zehn Spieltage vor Schluss kaum mehr zu nehmen ist. Das Rennen um die internationalen Plätze und der Kampf gegen den Aufstieg versprechen dafür aber noch Spannung. Ebenso wie das Aufstiegsrennen in der Challenge League.

Vorbereitung auf die Eishockey-WM

Im Fokus steht im April auch die Vorbereitung der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft im Mai, wobei aktuell noch die Meisterschafts-Play-offs laufen und erst ab Mitte des Monats die Weltmeisterschaft unter anderem mit Testspielen gegen Weissrussland und Lettland in den Blickpunkt rückt. Bereits Ernst wird es vom 14. bis 24. April für die U18, die bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Grand Forks in den USA an den Start geht.

In Sachen Leichtathletik genießen der Zürich Marathon am 24. und der Luzerner Stadtlauf am 30. Mai besondere Aufmerksamkeit, während Ende April mit der Tour de Romandie auch schon ein renommiertes Radrennen für Interesse bei den sportbegeisterten Schweizern sorgen dürfte.

Einige Tennis-Events wie das WTA Turnier in Stuttgart ab 16. oder das ATP Turnier in München ab dem 26. April ziehen nicht nur in der Schweiz Aufmerksamkeit auf sich. Ebenso das Formel-1-Rennen am 17. April in Shanghai.

Insgesamt hat der April in Sachen Sport zwar vielleicht noch nicht ganz so viel zu bieten, dient aber als gute Vorbereitung für den heißen Sportsommer mit der Fußball-EM in Frankreich und den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro als Highlights.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz im März

Auch wenn sich die Wintersport-Saison 2015/16 langsam, aber sicher ihrem Ende nähert, hat der März für die Schweizer Sportfans dennoch einiges zu bieten.

Noch ist der Winter nicht beendet und zumindest ein Highlight wartet noch auf die eidgenössischen Freunde des Skisports. Vom 16. bis 20. März finden in St. Moritz nacheinander die Weltcups in der Abfahrt, im Super G und im Slalom sowie Riesenslalom statt.

Europa League: Basel gegen Sevilla vor hoher Hürde

Ansonsten dominiert natürlich auch im März wieder König Fußball. In der Super League geht es auch abseits des wohl schon wieder zugunsten des FC Basel entschiedenen Meisterschaftsrennens ebenso um wichtige Punkte wie in der Challenge League. Und auch international ist der Schweizer Fußball im Frühjahr 2016 noch vertreten. Zwar ist der FC Sion in der Zwischenrunde der Europa League mit einer 1:2-Heimpleite und einem 2:2 auswärts in Portugal knapp an Sporting Braga gescheitert, doch der FC Basel hat den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Nach einer 2:3-Niederlage in Frankreich kam der Schweizer Meister dank der Auswärtstorregelung mit einem 2:1-Heimerfolg gegen den AS St. Etienne eine Runde weiter.

Am 10. und 17. März erwartet Basel nun allerdings eine der schwerstmöglichen Aufgaben. Gegner der Mannschaft von Trainer Urs Fischer ist dann mit dem FC Sevilla das Team, das die Europa League in den vergangenen beiden Jahren gewinnen konnte. Dass Basel das Hinspiel im heimischen St. Jakob-Park austragen muss, gilt zudem als kleiner Nachteil.

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Am Ende des Monats legen Liga und Europapokal dann eine zweiwöchige Pause ein und die Nationalmannschaften kommen letztmals vor der unmittelbaren Vorbereitung auf die EM 2016 zusammen. Die Schweizer Nati nutzt diese Gelegenheit am 25. März zu einem Testspiel in Dublin gegen Irland und vier Tage später zu einem freundschaftlichen Vergleich in Zürich gegen Bosnien-Herzegowina.

Davis Cup, Eishockey-Play-offs und Formel 1

Auch abseits von Fußball und Wintersport muss Schweizer Sportfans im März nicht zwingend langweilig werden. So stehen in der Swiss Ice Hockey National League die Play-offs in Viertel- und Halbfinale auf dem Programm, während in Sachen Tennis vom 4. bis 6. März das Davis-Cup-Duell mit Italien die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Hier erfährst du alles zum Thema Live Tennis in der Schweiz

Freunde der gelben Filzkugel kommen außerdem bei den Turnieren vom 7. bis 20. März in Open Indian Wells und vom 21. März bis 3. April in Miami auf ihre Kosten.

Und schließlich startet am 20. März auch die Formel 1 mit dem Großen Preis von Melbourne in Australien in die neue Saison. Zwar erneut ohne Schweizer Fahrer, doch mit dem Team Sauber ist die Schweizerfahne auch im populärsten Rennsport vertreten.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz im Februar

Die ersten Sport-Highlights des Jahres 2016 sind mit den Australian Open und der Handball-EM bereits Geschichte. Das Sportjahr, das im weiteren Verlauf mit der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro noch zwei Großereignisse zu bieten hat, nimmt aber gerade erst Fahrt auf.

Natürlich auch in der Schweiz, wo der Februar zumindest teilweise noch im Zeichen des Wintersports steht, mit der Weltcup-Abfahrt der Frauen am 13. Februar in Crans Montana als einem Höhepunkt. Weitere Weltcups auch mit Schweizer Beteiligung finden im Biathlon, der Nordischen Kombination oder in Bob und Skeleton unter anderem in den USA, Schweden und Österreich statt.

Derweil zieht die Eislaufshow Art on Ice am 9. und 10. Februar die Zuschauer in Lausanne in ihren Bann und auch der Mountain-Cup der Frauen im Eishockey mit Frankreich, Tschechien, Norwegen und der Schweiz steigt in Schaffhausen und damit auf eidgenössischem Boden.

Die Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf wird unterdessen vom 11. bis 14. Februar im russischen Kolomna ausgetragen.

König Fußball kehrt zurück

Schon am ersten Februar-Wochenende geht es aber aber auch in Sachen Fußball wieder los. Während die großen europäischen Ligen wie die englische Premier League, die spanische Primera Division und die deutsche Bundesliga entweder gar keine Pause eingelegt oder schon längst wieder den Spielbetrieb aufgenommen haben, starten Super und Challenge League am 6. Februar ins Jahr 2016.

In der Super League scheint kaum ein Weg am erneuten Titelgewinn des dem Rest der Liga schon wieder enteilten FC Basel zu geben, doch das Rennen um die internationalen Plätze verspricht ebenso Spannung wie der Kampf gegen den Abstieg.

Zudem sind mit Basel und dem FC Sion noch zwei Schweizer Klubs in der Europa League vertreten. Und auch im kleineren der beiden Europapokalwettbewerbe geht es im Februar in die heiße Phase. Am 18. Februar erwartet der FC Sion im Sechzehntelfinale zunächst den portugiesischen Vertreter Sporting Braga, ehe eine Woche später schon das Rückspiel auf dem Programm steht. Gleichzeitig gastiert der FC Basel zunächst bei AS St. Etienne in Frankreich und hofft dann darauf, im heimischen St. Jakob-Park den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen.

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Leichtathletik und Radfahren

Mit dem ausklingenden Winter rücken dann Ende des Monats auch wieder andere Sportarten in den Vordergrund. Die Schweizer Meisterschaft in der Leichtathletik steigt am 27. und 28. Februar in St. Gallen zwar noch in der Halle, doch parallel dazu findet auch schon der Große Preis von Lugano im Radfahren statt und das natürlich unter freiem Himmel.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz im Januar

Das Jahr 2016 hat für Sportfans wieder einiges zu bieten. Mit der Fußball-Europameisterschaft im Juni und Juli in Frankreich sowie den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im August stehen zwei absolute Highlights auf dem Programm. Noch ist aber einige Zeit hin, bis die Sportwelt nach Frankreich und Brasilien blickt. Der Start ins Jahr lässt sich eher ruhig an, wobei natürlich auch im Januar jede Menge interessanter Events stattfinden.

In Sachen Fußball muss der Fan in der Schweiz im Januar den Blick über die Grenzen hinaus richten, starten die Super League und die Challenge League doch erst am 6. und 7. Februar in die Rückrunde. Doch weil der Großteil der Schweizer Nati im Ausland aktiv ist, lässt sich die Zeit bestens überbrücken. Die in England, Spanien oder Italien aktiven Akteure haben sich keine oder nur eine kurze Pause gegönnt und treten auch in den ersten Januar-Tagen gegen den Ball. Wer sich etwa von der Form von Xherdan Shaqiri im Trikot von Stoke City überzeugen oder wer schauen will, was Stephan Lichtsteiner bei Juventus Turin macht, hat dazu ausreichend Gelegenheit. Und ab dem dritten Januar-Wochenende geht es dann auch in der deutschen Bundesliga weiter, wo von Diego Benaglio über Ricardo Rodriguez bis hin zu Admir Mehmedi und Haris Seferovic zahlreiche Legionäre begutachtet werden können. Gleichzeitig ist natürlich auch in Sachen Transfers Spannung angesagt. Muss der FC Basel oder ein anderer Verein wieder Leistungsträger in zahlungskräftigere Ligen ziehen lassen? Zumindest im Falle von Supertalent Breel Embolo sieht es erst einmal nach einem weiteren Halbjahr in Basel aus.

Wintersport und Australian Open

Ohne Fußball rücken zwangsläufig andere Sportarten in den Vordergrund. So ist der Januar traditionell der Monat des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres. So finden auch die 2016 die Australian Open gleich zu Jahresbeginn statt. Vom 18. bis 31. Januar ermittelt die Tennis-Elite den ersten großen Champion und zu den Favoriten zählt natürlich wieder Roger Federer, der schon viermal in Melbourne triumphierte und sechs Jahre nach dem letzten Sieg anno 2010 wieder ganz nach oben auf dem Treppchen will.

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Handball Euro in Polen 2016

Anders als bei der Handball-EM, die vom 15. bis 31. Januar in Polen stattfindet und für die sich die Auswahl der Schweiz nicht qualifizieren konnte, sind im Wintersport zahlreiche eidgenössische Athleten vertreten.

Neben der Vierschanzentournee, die wie immer am 6. Januar in Bischofshofen beendet wird, stehen zahlreiche Wettbewerbe von Ski Alpin über Biathlon bis hin zu Snowboard auf der Agenda. Inder Schweiz finden unter anderem die Weltcups im Ski Alpin in Adelboden am 9. und 10. Januar sowie in Wengen vom 15. bis zum 17. Januar statt.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz im Dezember

Das Jahr 2015 nähert sich seinem Ende, hat vor und auch rund um die Feiertage aber in Sachen Sport noch einiges zu bieten. Obwohl in Europas Stadien die Kälte Einzug hält, wird natürlich auch im Dezember Fußball gespielt. Anders als die großen Ligen, die bis zum letzten Wochenende vor Weihnachten spielen, macht die Schweizer Super League bereits am Nikolaus-Wochenende für dieses Jahr Schluss.

EM-Auslosung am 12.12. in Paris

Für den FC Basel und den FC Sion steht dann aber noch der letzte Spieltag in der Europa League auf dem Programm, ehe am 12. Dezember nicht nur die Schweizer Fußball-Fans gespannt nach Paris blicken. In der französischen Hauptstadt wird an diesem Samstag die Gruppenphase der EM 2016 ausgelost und ab diesem Zeitpunkt kann dann konkret mit allerlei Tippspielen und gegebenenfalls auch den Reiseplanungen begonnen werden.

Wer in Sachen Fußball nie genug bekommen kann, wird in den letzten Tagen des Jahres seine helle Freude an der englischen Premier League haben. Wie üblich startet das englische Fußball-Oberhaus am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem sogenannten Boxing Day, in die heißeste Phase des Jahres. Bis ins neue Jahr hinein wird eine gute Woche lang nahezu durchgespielt, was nicht wenigen Fans aus aller Herren Länder die oftmals eher ereignisarmen Tage “zwischen den Jahren“ verkürzen hilft.

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Auch abseits des Fußballs stehen im Dezember aber einige Highlights an. So findet in Dänemark vom 5. bis zum 20. Dezember die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen statt und beginnend am 26. Dezember der Spengler-Cup im Eishockey in Davos sowie gleichzeitig die U20-WM im Eishockey in Finnland. Am ersten Wochenende im Dezember steht zudem noch ein Leichtathletik-Event auf dem Programm: der Course de l’Escalade in Genf.

Vierschanzentournee als abschließendes Highlight

Ansonsten wird der Dezember dominiert vom Wintersport, der in allen Facetten für Spannung und beste Unterhaltung sorgt. Die traditionellen Großereignisse wie der Super G der Damen in Lake Louise (USA) am 6. Dezember und parallel dazu der Riesenslalom der Männer in Beaver Creek (USA) sind auf jeden Fall vorzumerken. Ebenso der Riesenslalom der Männer in Val d’Isère (Frau) am 12. Dezember und diverse weitere Events in Sachen Ski Alpin, Biathlon oder Ski Nordisch.

Kurz vor dem Jahreswechsel rückt dann traditionell die Vierschanzentournee in den Mittelpunkt, die noch im alten Jahr mit dem Springen am 29. Dezember in Oberstdorf beginnt, sich mit dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen fortsetzt und schließlich am 3. und 6. Januar in Innsbruck und Bischofshofen endet.

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