Sport Highlights für die Schweiz im November

Das Jahr 2015 neigt sich langsam, aber sicher seinem Ende entgegen. Bevor an Silvester die Böller knallen, hat 2015 in Sachen Sport aber noch einiges zu bieten. Im November steht natürlich wieder König Fußball im Mittelpunkt, wobei trotz des Fehlens einer Schweizer Mannschaft im wichtigsten Vereinswettbewerb den beiden Spieltagen der Champions League besonderes Augenmerk gilt.

Basel und Sion international auf Kurs

Aus Schweizer Sicht dennoch einen Tick interessanter ist die Europa League, in der der FC Sion etwas überraschend mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen auf dem besten Weg zum Gruppensieg noch vor dem FC Liverpool ist. Und auch der FC Basel führt seine Gruppe mit sechs von neun möglichen Zählern an. Im November könnten die beiden Schweizer Vertreter dann mit guten Ergebnissen den Einzug in die Zwischenrunde, die erst im neuen Jahr ansteht, schon perfekt machen.

In der Super League wird der Betrieb derweil zum letzten Mal in diesem Jahr durch eine Länderspielpause unterbrochen. Nach vollbrachter Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich nutzt die Schweizer Nati die beiden letzten Länderspieltermine des Jahres zu Testspielen am 13. November in Trnava gegen die Slowakei und am 17. November in Wien gegen Österreich. Beide Gegner sind ebenfalls bei der EURO im nächsten Sommer dabei und damit echte Prüfsteine für die Mannschaft von Trainer Vladimir Petrovic.

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Ski und Tennis mit einigen Events

Wie immer, wenn das Jahr sich seinem Ende nähert, nimmt derweil die Ski-Saison immer mehr Fahrt auf. Im November steht etwa der Weltcup im Ski Alpin im finnischen Levi auf dem Programm und ebenfalls in Finnland, konkret in Ruka, erfolgt der Startschuss zum Weltcup im Langlauf, ehe am Monatsende weitere Wettbewerbe in den USA und Schweden ausgetragen werden.

Im Tennis geht es bis zu den Australian Open im Januar etwas ruhiger zu, doch das Finale im Davis Cup vom 27. bis 29. November verspricht ebenso noch einmal Spannung wie die World Tour Finals in London vom 15. bis 22. November und zuvor bereits das World Tour Masters 1000 BNP Parisbas in Paris.

Sport-Events in der Schweiz

In der Schweiz selbst ist in Sachen Sport im November auch einiges geboten. Der Super-10-Kampf im Hallenstadion Zürich, die Swiss Cup Weltelite im Kunstturnen in Zürich oder am 29. November der 33. Basler Stadtlauf in Basel sind Veranstaltungen, die sich viele Sportbegeisterte nicht entgehen lassen werden.

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Sport-Highlights: Auch der September hat einiges zu bieten

Wie in den meisten Monaten dominiert im Schweizer Sport natürlich auch im September König Fußball. Nach den Qualifikationsspielen zur EM 2016 Anfang des Monats und neben dem Alltag in der Super League beginnt für einige Vereine auch wieder die Doppelbelastung in Form des Europapokals. Diesmal nicht vertreten ist die Schweiz allerdings in der Champions League, nachdem der FC Basel in den Play-Offs unglücklich an Maccabi Tel Aviv gescheitert ist.

Basel startet allerdings in der Europa League und trifft in Gruppe I auf den AC Florenz, Belenenses Lissabon und Lech Posen. Im September steht das Auftaktspiel in Florenz auf dem Programm, ehe der Schweizer Meister am 1. Oktober dann im Rahmen des zweiten Spieltages Posen empfängt. Meister Basel ist indes nicht der einzige eidgenössische Klub in der Gruppenphase der Europa League. Auch der FC Sion als Pokalsieger ist dabei und hat eine richtig schwere Gruppe erwischt. Sion trifft in Gruppe B auf den FC Liverpool, Girondins Bordeaux und Rubin Kasan. Gleich im ersten Spiel zu Hause gegen die Russen aus Kasan, den vermeintlich schwächsten Gegner, sollte daher ein Sieg her, bevor dann am 1. Oktober das Gastspiel an der Anfield Road in Liverpool ansteht.

Neue Eishockey-Saison startet

Der Schweizer Sport hat in den nächsten Wochen allerdings auch abseits vom Fußball einiges zu bieten. Am zweiten September-Wochenende startet die Swiss Ice Hockey National League in die neue Spielzeit und die anschließend in kurzen Abständen von zum Teil nur drei Tagen folgenden Spieltage sorgen dafür, dass bei Eishockey-Fans keine Langeweile aufkommt.

Am 16. September stehen in Sachen Eishockey zudem die Swiss Ice Hockey Awards 2015 in Fribourg auf dem Programm, bei denen ebenfalls für beste Unterhaltung gesorgt ist.

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Schweizer Halbfinale in Flushing Meadows?

Für Tennis-Fans bricht hingegen bald die schwierigste Zeit des Jahres an, wenn im Winter die ganz großen Turniere fehlen. In den kommenden Tagen herrscht aber erst einmal noch Hochspannung, wenn es in New York am USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows in die ganz heiße Phase der US Open 2015 geht. Besonders spannend sind die US Open aus Schweizer Sicht, denn noch haben gleich zwei eidgenössische Akteure die Chance auf den letzten Grand-Slam-Titel des Jahres.

Während das erste Halbfinale zwischen Novak Djokovic und Titelverteidiger Marin Cilic schon komplett ist, stehen noch zwei Viertelfinals aus, in denen die Schweizer Roger Federer (gegen den Franzosen Richard Gasquet) und Stan Wawrinka (gegen den Südafrikaner Kevin Anderson) als Favoriten gelten. Gut möglich also, dass es ein rein eidgenössisches zweites Halbfinale gibt.

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Sporthighlights für die Schweiz im August

Für alle sportbegeisterten Fans aus der Schweiz ist in den kommenden Tagen und Wochen einiges geboten. Während die Champions-League-Play-Off-Spiele des FC Basel ein besonderes Highlight für alle Fußballfans sind, kommen auch die Tennisfans aktuell beim Rogers Cup in Kanada sowie bei den anstehenden US Open auf ihre Kosten. Zudem startet in einer Woche die Leichtathletik Weltmeisterschaft in Peking.

FC Basel – Kampf um die Teilnahme an der Königsklasse

Am 19. August empfängt der FC Basel im Play-Off-Hinspiel der Champions League Maccabi Tel Aviv. Das Rückspiel findet am 25. August in Israel statt. Basel setzte sich in der 3. Qualifikations-Runde – mit 3:1 und 1:0 – souverän gegen Lech Posen durch und auch Tel Aviv zog, nach der 1:2-Hinspielniederlage gegen Viktoria Pilsen, dank eines 2:0-Auswärtssieges, in die nächste Runde ein. Bisher trafen Murat Yakins Basler und die Mannschaft von Paulo Sousa aus Israel insgesamt viermal aufeinander. Alle vier Begegnungen wurden in der Saison 2013/14 ausgetragen. Mit zwei Heimsiegen und zwei Unentschieden auswärts spricht die Bilanz dabei eindeutig für die Eidgenossen. Maccabi konnte zudem noch nie gegen ein Schweizer Team gewinnen. Während es für Tel Aviv der erste Auftritt in den Play-Offs zur Königsklasse, für deren Gruppenphase sie sich erst einmal qualifizieren konnten, ist, spielen die Schweizer diese Qualifikationsrunde bereits zum dritten Mal. Doch nicht nur die Bilanz, sondern auch die Qualität der Mannschaft spricht für Basel, wodurch sie der klare Favorit in diesem Duell sind und die Gruppenphase der Champions League erreichen sollten.

Den Rogers Cup vor Augen, die US Open im Sinn

Mit den US Open startet am 31. August eines der vier großen Grand-Slam-Turniere an dem auch wieder die Tennis-Elite aus der Schweiz teilnehmen wird. Während der Weltranglisten-Zweite Roger Federer erst jetzt in die USA fliegt, um zuvor am ATP Masters Turnier in Cincinnati (Beginn: 16. August) teilzunehmen, spielte sein Landsmann Stanislas Wawrinka bereits den aktuell stattfindenden Rogers Cup im kanadischen Montreal bzw. Toronto. Leider musste der Fünfte der Welt bereits in der zweiten Runde gegen den Australier Nick Kyrgios aufgrund von Rückenbeschwerden aufgeben. Besser läuft es hingegen bei den Damen. Im Einzel trifft Belinda Bencic in der Nacht auf Samstag im Viertelfinale auf die Serbin Ana Ivanovic und im Doppel spielt Martina Hingis mit ihrer Partnerin Sania Mirza gegen Hao-Ching Chan und Yung-Jan Chan.

Die Leichtathletik Weltmeisterschaft in Peking

Vom 22. Bis 30. August findet in Peking in China die Leichtathletik-WM statt. Das Schweizer Team reist mit insgesamt 16 Athletinnen und Athleten an. Mit dabei sind die 800-m-Hallen-Europameisterin Selina Büchel, der 400-m-Hürden-Europameister Kariem Hussein sowie die Schweizer Sprint-Rekordhalterin Mujinga Kambundji. Mit 14 Frauen und nur zwei Männern sind die Athletinnen im Team der Schweiz klar in der Mehrzahl. Dabei sind Angelica Moser, Caroline Agnou und Sarah Atcho die einzigen Starterinnen, die bei der Europameisterschaft 2014 nicht mit von der Partie waren.

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Aktuelle Sport Highlights Schweiz

Trotz des Ausscheidens im Viertelfinale gegen die USA durften die Schweizer Sportfans mit ihrer Mannschaft bei der Eishockey-WM 2015 in Tschechien zufrieden sein. Während die Weltmeisterschaft mit dem kleinen Puck nun ohne eidgenössische Beteiligung in die entscheidende Phase geht, stehen in den kommenden Wochen aus Sicht der Schweiz einige weitere sportliche Highlights auf dem Programm, bei denen sich ein genauer Blick lohnen kann.

Fußball Live Sport Schweiz Sommer 2015

In der Super League ist dem FC Basel die Meisterschaft zwar nicht mehr zu nehmen, doch sowohl das Rennen um die internationalen Plätze als auch der Abstiegskampf sind noch nicht entschieden. Richtig spannend ist es sogar in der Challenge League, in der mit dem FC Lugano, Servette Genf und dem FC Wohlen noch drei Teams Chancen auf den Aufstieg haben.

Und schließlich steigt am 7. Juni auch noch das Finale im Schweizer Pokal, wo dem FC Basel im Duell mit dem FC Sion das Double winkt.

Damit ist dann zwar die Saison aus Sicht des Vereinsfußballs abgehakt, doch für die Nationalmannschaft geht es im Rahmen der Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich im Juni noch weiter. Zunächst tritt die Nati am 10. Juni auf freundschaftlicher Ebene zum nachbarschaftlichen Duell gegen Liechtenstein an und reist dann nach Litauen, wo es am 6. Spieltag der EM-Quali um drei wichtige Punkte geht. Als aktueller Tabellenzweiter liegt die Schweiz bereits sechs Zähler hinter England, hat aber das punktgleiche Slowenien im Nacken und darf sich keinen Ausrutscher erlauben, um die direkte Teilnahme an der EM ohne Umweg über die Play-Offs nicht zu gefährden.

Die U21 hat unterdessen die Qualifikation für die Europameisterschaft in Tschechien nicht geschafft und ist dort nur Zuschauer.

Tennis Highlights Sommer 2015

Ein traditionelles Sommer-Highlight sind die vom 29. Juni bis zum 12. Juli 2015 stattfindenden Wimbledon Championships in London. Nachdem er vergangenes Jahr das Finale gegen Novak Djokovic verloren hat, gehört Roger Federer natürlich wieder zum engeren Favoritenkreis. Federer hat Wimbledon im Laufe seiner Karriere bereits siebenmal gewonnen, von 2003 bis 2007 sogar fünfmal nacheinander und zuletzt 2012.

Zuvor werden vom 24. Mai bis 7. Juni die French Open ausgetragen, die Federer bislang nur 2009 gewinnen konnte. Der 33-Jährige dürfte aber einen weiteren Anlauf starten und versuchen, den neunmal in den letzten zehn Jahren erfolgreichen Rafael Nadal zu besiegen.

Weitere kleine Events

Fußball und Tennis sorgen zwar für die größten Highlights, doch darüber hinaus sind noch diverse weitere, in den nächsten Wochen anstehende Sport-Events aus Schweizer Sicht interessant. Dazu zählen natürlich die Rennen in der Formel 1, die in Montreux stattfindende Europameisterschaft im Fechten oder die Ruder-Europameisterschaften in Polen.

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Champions League: FC Basel vor richtungsweisenden Spielen gegen Steaua Bukarest

Zwei Spieltage sind in der Champions League absolviert und der FC Basel hat es knapp verpasst, einen absoluten Traumstart hinzulegen. Nach dem völlig unerwarteten 2:1-Erfolg beim Gruppenfavoriten FC Chelsea unterlag der Schweizer Meister dem FC Schalke 04 vor eigenem Publikum mit 0:1 und steht mit drei Punkten nun hinter dem zweimal siegreichen Schalke und punktgleich mit Chelsea auf Rang drei vor dem noch punkt- und torlosen Schlusslicht Steaua Bukarest.

An den kommenden beiden Spieltagen bekommt es Basel nun mit Bukarest zu tun und muss zunächst beim rumänischen Meister und anschließend im heimischen St. Jakobs-Park nach Möglichkeit alle sechs Punkte einfahren, um die Chancen auf das Achtelfinale vor den abschließenden Duellen mit Chelsea und auf Schalke so groß wie möglich zu halten.

Gerade der Auftritt an der Stamford Bridge, als Basel gegen ein schwaches Chelsea nicht einmal unverdient alle drei Punkte mitnahm, dürfte der Mannschaft um Kapitän Marco Streller aber Mut machen für die kommenden Aufgaben. Und schließlich verfügt Basel auf internationalem Parkett schon über eine gewisse Erfahrung, nachdem im vergangenen Jahr erst im Halbfinale der Europa League Schluss war und in der Saison davor unter anderem Manchester United in der Gruppenphase aus dem Weg geräumt werden konnte, ehe sich dann der FC Bayern München doch als eine Nummer zu groß erwies.

Neben einer Vielzahl von hochveranlagten Einzelspielern wie Mohamed Salah, Valentin Stocker, Yann Sommer oder Fabian Schär ist vor allem Trainer Murat Yakin, der trotz seines vergleichsweise jungen Alters schon als extrem ausgebufft und taktisch enorm stark gilt, eine Trumpfkarte, die nicht nur gegen Bukarest für den FC Basel spricht. Zuzutrauen ist dem Team das Achtelfinale jedenfalls auch in diesem Jahr, wobei sich die gegen Schalke verlorenen Punkte noch als Handicap erweisen könnten.

Wie gewohnt können die Spiele des FC Basel über das Internet in verschiedenen Live-Streams verfolgt werden. In der Regel reicht die Qualität solcher meist inoffizieller Angebote allerdings längst nicht an die des TV-Bildes heran und man muss mit einer Vielzahl von Werbeeinblendungen rechnen. Zudem kann es immer wieder zu Rucklern oder ganzen Aussetzern kommen, sodass man sich gut überlegen sollte, ob nicht der Gang in die Kneipe die bessere Wahl ist, sollte kein Fernseher zur Verfügung stehen.

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Schweiz wie Deutschland: Nach klarem Vorsprung noch 4:4

Im Oktober des vergangenen Jahres dürfte man in der Schweiz zumindest ein wenig geschmunzelt haben, als man vom 4:4 der deutschen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Schweden erfuhr. Nach 60 komplett dominierten Minuten mit einer komfortablen 4:0-Führung, für die Miroslav Klose mit einem Doppelpack sowie Per Mertesacker und Mesut Özil verantwortlich zeichneten, verlor die Auswahl des DFB völlig den Faden und musste sich am Ende gegen das Dreikronenteam mit einem Punkt zufrieden geben.

Angeführt von Superstar Zlatan Ibrahimovic, der nach 62 Minuten mit dem 1:4 die Aufholjagd einleitete, lief Schweden zu großer Form auf und wurde von Minute zu Minute stärker. Mikael Lustig, Johan Elmander und schließlich in der dritten Minute der Nachspielzeit Rasmus Elm sorgten am Ende für ein kaum mehr für möglich gehaltenes Erfolgserlebnis der Schweden, die das Berliner Olympiastadion als gefühlter Sieger verlassen durften, während das deutsche Team bedröppelt vom Rasen schlich.

Ähnlich wie der deutschen Mannschaft im Oktober 2012 erging es nun ein knappes Jahr später der Nationalelf der Schweiz, die in der WM-Qualifikation gegen Island zwar bereits nach zwei Minuten durch Johann Berg Gudmundsson vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar in Rückstand geriet, aber der Partie bis zur Pause eine klare Wende geben konnte. Stephan Lichtsteiner mit zwei Treffern und Fabian Schär sorgten bereits nach einer halben Stunde für eine 3:1-Führung für die von Ottmar Hitzfeld trainierten Eidgenossen, die Blerim Dzemaili in der 54. Minute mit einem verwandelten Elfmeter sogar noch auf 4:1 ausbauen konnte. Im Gefühl des sicheren Sieges wurde die Schweiz danach aber etwas nachlässig und kassierte nur zwei Minuten nach dem 4:1 das zweite Gegentor durch Kolbeinn Sigthorsson. Island witterte dadurch Morgenluft und blieb am Drücker, was nach 68 Minuten durch das zweite Tor von Gudmundsson zum 4:3 führte. Und gegen eine immer nervöser werdende Schweizer Mannschaft war es in der letzten Minute der regulären Spielzeit dann erneut Gudmundsson, der mit seinem dritten Treffer sogar noch den 4:4-Ausgleich markierte und Island einen womöglich noch wichtigen Punkt bescherte.

Nach dieser Partie führt die Schweiz die Tabelle drei Spieltage vor Schluss mit 15 Zählern vor Norwegen mit elf, Albanien und Island mit jeweils zehn sowie Slowenien mit neun Punkten an. An den verbleibenden drei Spieltagen ist in dieser Gruppe folglich Spannung garantiert, wobei sich die Schweiz keinen erneuten Aussetzer dieser Art leisten sollte, will man die direkte Qualifikation für die WM 2014 nicht gefährden.

FC Bayern München setzt auf Xherdan Shaqiri – Schweizer trotz großer Konkurrenz wichtig

Nachdem sich der erst im Winter und eigentlich bis Juni 2014 von Olympique Lyon ausgeliehene Brasilianer Michel Bastos kurzfristig und überraschend in Richtung Vereinigte Arabische Emirate verabschiedet hat, muss der FC Schalke 04 kurzfristig für die linken Außenbahn noch Ersatz finden, um eine Alternative zum vom 1. FC Köln verpflichteten U21-Nationalspieler Christian Clemens zu haben.

Dabei dachten die Verantwortlichen auf Schalke um Trainer Jens Keller und Manager Horst Heldt sofort an Xherdan Shaqiri vom FC Bayern München, erhielten vom Triple-Gewinner aber prompt eine Absage, was die angedachte Ausleihe betraf. Dadurch wird noch einmal deutlich, wie sehr man bei den Bayern die Qualitäten Shaqiris schätzt, nachdem schon vor einigen Wochen Bemühungen des FC Liverpool frühzeitig als aussichtslos deklariert wurden.

Verständlich ist die Haltung der Bayern in jedem Fall, obwohl gerade im offensiven Mittelfeld ein enormer Konkurrenzkampf tobt, der durch die Verpflichtung von Mario Götze und Thiago Alcantara noch einmal angeheizt wurde. Sollte Trainer Pep Guardiola wie erwartet im 4-1-4-1-System spielen lassen, wäre zwar ein Platz mehr vorhanden als im alten 4-2-3-1 von Jupp Heynckes, doch wird sich dies kaum bemerkbar machen, da möglicherweise einfach Bastian Schweinsteiger von der Sechser-Position nach vorne gezogen wird.

Doch auch wenn Schweinsteiger im Zentrum vor der Viererkette spielen sollte, müssen einige Hochkaräter auf die Bank und gerade auf Shaqiris Positionen auf den offensiven Außenbahnen scheinen Franck Ribery links und Arjen Robben rechts gesetzt. Zudem ist Offensiv-Allrounder Thomas Müller insbesondere als Rechtsaußen immer eine Option.

Nichtsdestotrotz genießt Shaqiri nach der vergangenen Saison hohe Wertschätzung, nachdem der 21-Jährige bei seinen 26 Bundesliga-Einsätzen mit vier Toren und sechs Vorlagen auf sich aufmerksam machen konnte und auch als Einwechselspieler in engeren Spielen einige Male für frischen Wind sorgte.

Auch 2013/14 dürfte Shaqiris Platz gerade bei den wichtigen Partien in der Champions League zwar zunächst auf der Bank sein, doch in der Bundesliga und auch im DFB-Pokal ist angesichts der von Trainer Guardiola geplanten Rotation davon auszugehen, dass der Schweizer Nationalspieler wieder auf seine Einsätze kommen wird. Weil Ribery und Robben nicht jünger werden, liegt es zu einem gewissen Teil auch an Shaqiri selbst, in der internen Hierarchie der Bayern weiter zu klettern.  Und dass die Verantwortlichen in München dem 1,69 Meter großen Kraftpaket mittel- bis langfristig eine ganz große Rolle zutrauen, zeigt nicht zuletzt die Ablehnung sämtlicher Anfragen.

FC Basel: Meister will international wieder für Furore sorgen

In der vergangenen Saison rückte der FC Basel für mehrere Wochen europaweit in den Blickpunkt, gelang es dem Spitzenklub aus der Schweiz doch ins Halbfinale der Europa League einzuziehen, wo das Team von Trainer Murat Yakin gegen den späteren Sieger FC Chelsea dann aber weitgehend chancenlos war.

In der neuen Saison will Basel nach vier Meisterschaften in Folge auch auf internationalem Parektt wieder Erfolge feiern, diesmal aber nach Möglichkeit wieder in der Champions League, wobei dafür erst noch die Qualifikation überstanden werden muss.

Kurz vor dem Start in die neue Saison der Schweizer Super League scheinen die Voraussetzungen für den FCB aber recht günstig, mussten anders als erwartet bislang noch nicht viele Leistungsträger abgegeben werden. Es ist allerdings zu befürchten, dass dies nicht so bleibt, kommt doch in den größeren und deutlich später startenden Ligen wie Italien, Spanien, England oder auch Deutschland der Transfermarkt erst jetzt so richtig in Fahrt.

Während bislang erst die Abgänge von Mittelfeldspieler Cabral zum AFC Sunderland und von Rechtsverteidiger Markus Steinhöfer, der noch keinen neuen Verein gefunden hat, aber mit einer Rückkehr nach Deutschland liebäugelt, richtig schmerzen, lässt sich der Wechsel von Jacques Zoua zum Hamburger SV verkraften, war das kamerunische Stürmertalent doch meist nur Joker.

Die Spieler, die sich besonders in den Blickpunkt anderer Klubs gespielt haben, sind derweil allesamt noch in Basel. So halten sich zwar seit längerem Spekulationen um ein Interesse von Top-Klubs wie dem FC Barcelona an Keeper Yann Sommer, doch noch hat der 24 Jahre alte Schlussmann Basel noch nicht verlassen. Gleiches gilt für Flügelflitzer Valentin Stocker, der Medienberichten zufolge von der halben Bundesliga mit Borussia Mönchengladbach an der Spitze gejagt wird, aber ebenfalls nach wie vor in Basel trainiert.

Auch Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, der für den HSV zu teuer ist, aber in der italienischen Serie A auf großes Interesse stößt und sein Abwehrkollege Fabian Schär sind weiterhin an Bord. Der FCB würde sich zwar nicht dagegen wehren, wenn alle Stars blieben, doch hat man sich längst damit abgefunden, dass Eigengewächse nach ihrem großen Durchbruch nicht lange zu halten sind – Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka lassen grüßen.

Klar positioniert gegen einen Verkauf hat sich Basel lediglich bei Mohamed Salah, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft und der zumindest in diesem Sommer noch nicht abgegeben werden soll. Bleibt aber dennoch abzuwarten, was passiert, wenn ein internationaler Top-Klub mit einer millionenschweren Offerte vorstellig wird.

Brasilianer will Federer mit Massage ins Finale bringen

Roger Federer ist fraglos einer der Athleten, der ein Sinnbild für Sport in der Schweiz ist. Er überzeugte Tausende von jungen Menschen davon, dass Tennis auch ihr Sport sein könne. Doch in den letzten Monaten und Jahren wurde es nur noch selten laut um Federer. Die ehemalige Nummer Eins, die über Jahre durch ein extrem hartes Training seinen Körper überlastet hatte, musste immer wieder mit Verletzungen pausieren. Insbesondere sein Rücken schmerzte und zwickte immer wieder. Doch bei den diesjährigen French Open in Roland Garros konnte Federer bisher zeigen, dass er immer noch ein ganz Großer von seinem Sport ist. Und dies soll er nach der Meinung eines brasilianischen Journalisten auch bleiben.

Ein ungewöhnliches Angebot nach dem Achtelfinale

Federer brauchte im Achtelfinale von Paris mehr als zweieinhalb Stunden und fünf Sätze, bevor sein Sieg über den Franzosen Gilles Simon endlich feststand. Es war zugleich der 900. Profi-Triumph im Leben von Roger Federer. In der anschließenden Pressekonferenz kam es allerdings dann zu einer ungewöhnlichen Situation. Ein Reporter erkundigte sich nach dem Befinden des 31-Jährigen und wollte vor allem wissen, wie es seinem Rücken gehe. Was dann folgte, sorgte bei der internationalen Sport Presse sowie bei Federer selbst für viel Gelächter. Sie (er und seine Kollegen aus Brasilien) wollten den Schweizer gerne im Finale sehen, erklärte der Journalist. Wenn der Rücken also schmerzen würde, könne er ihn sehr gerne massieren.

Federer gibt Mr. Cool

Die Frage löste die Stimmung in der Pressekonferenz. Federer reagierte grinsend und erklärte, dass es ihm gutgehe. Eine Massage sei deshalb nicht notwendig. Die Fragerunde verlor auch im Anschluss nichts von ihrer Unterhaltung. Diesmal war es allerdings der Tennisspieler, der seinen guten Humor präsentieren konnte. Ein Journalist meinte, dass Federer ja noch sehr frisch aussehen würde, obwohl er fünf Sätze gespielt habe. Die ehemalige Nummer Eins bedankte sich artig und fügte dann, dass auch der Journalist noch sehr frisch aussehe, obwohl er fünf Sätze habe sehen müssen, ob er vielleicht zwischen dem Spiel und der Pressekonferenz geduscht habe? Die Stimmung und die Lockerheit früherer Tage hat Federer bereits wieder. Seine Spiele werden somit auch wieder zum Livesport Event. Die Fans dürfen sich freuen, denn im Sommer stehen ja auch noch Wimbledon und die US Open an.

Hier geht´s es zur offiziellen Seite von Federer.