Challenge League: FC Zürich auf Wiederaufstiegskurs

 

Wie die Super League hat auch die Challenge League nach sieben Spieltagen einen souveränen und noch ungeschlagenen Tabellenführer. Allerdings geht es im Unterhaus des Schweizer Fußballs noch eine Spur enger zu als in der Super League, in der der FC Basel nach sieben Sieben schon neun Punkte vor den ersten Verfolgern liegt.

In der Challenge League thront nach sieben Runden mit 19 Punkten nicht ganz unerwartet der FC Zürich an der Spitze, dessen klares Ziel es ist, den Betriebsunfall Abstieg im ersten Anlauf zu reparieren. Der Pokalsieger, der parallel zum Ligabetrieb in der Europa League mit Spielen gegen den FC Villarreal, Osmanlispor und Steaua Bukarest in eine ganz anderen Welt unterwegs ist, hat bislang nur am zweiten Spieltag beim FC Wil 1900 (1:1) Punkte liegen gelassen und sich ansonsten schadlos gehalten. So auch am vergangenen Wochenende, als der FC Chiasso aber lange Widerstand leistete und letztlich durch ein Tor von Dzengis Cavusevic nur knapp mit 1:0 besiegt wurde.

Dreikampf um den Aufstieg?

Zurücklehnen darf man sich beim FC Zürich indes nicht, gibt es doch mit Neuchatel Xamax einen starken Verfolger, der nur drei Zähler weniger auf dem Konto und der bisher nur eine Partie verloren hat – mit 0:1 in Zürich. Seit dieser Niederlage im Spitzenduell gewann Xamax aber zwei Mal und ließ nun dem 4:1 vor der Länderspielpause gegen den FC Aarau ein 2:0 gegen den FC Schaffhausen folgen, zu dem Samir Ramizi und Dilan Qela die Treffer beisteuerten.

Der FC Aarau, der im zweiten Jahr nach dem Abstieg auch die Super League im Blick hat, ist derweil im Rennen um Platz eins sicher auch noch zu beachten. Auf die Pleite bei Xamax antwortete der FCA, der fünf Zähler hinter Zürich liegt, nun mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Le Mont, der allerdings hart erkämpft war. Erst nachdem die Gäste durch Gelb-Rot für Jetmir Krasniqi dezimiert waren, traf Geoffrey Treand zum Sieg. Zuvor hatte Le Mont in Person von Fabrizio Zambrello Aaraus Führung durch einen von Zoran Josipovic verwandelten Elfmeter ausgeglichen.

FC Wohlen aktuell Schlusslicht

Zwischen Aarau und dem FC Winterthur (3:0 gegen den FC Wil 1900) auf Rang vier klafft dann schon eine Lücke von vier Punkten, sodass einiges auf einen Dreikampf um den Aufstieg hindeutet, während es für den Rest der Liga in erster Linie darum geht, den Abstieg zu vermeiden. Die schlechtesten Karten hat in diesem Zusammenhang aktuell der FC Wohlen, der mit fünf Punkten das Schlusslicht bildet und bei Aufsteiger Servette Genf mit 1:6 unter die Räder gekommen ist. Jean-Pierre Nsame war mit drei Treffern Servettes herausragender Akteur.

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