FC Basel: Meister will international wieder für Furore sorgen

In der vergangenen Saison rückte der FC Basel für mehrere Wochen europaweit in den Blickpunkt, gelang es dem Spitzenklub aus der Schweiz doch ins Halbfinale der Europa League einzuziehen, wo das Team von Trainer Murat Yakin gegen den späteren Sieger FC Chelsea dann aber weitgehend chancenlos war.

In der neuen Saison will Basel nach vier Meisterschaften in Folge auch auf internationalem Parektt wieder Erfolge feiern, diesmal aber nach Möglichkeit wieder in der Champions League, wobei dafür erst noch die Qualifikation überstanden werden muss.

Kurz vor dem Start in die neue Saison der Schweizer Super League scheinen die Voraussetzungen für den FCB aber recht günstig, mussten anders als erwartet bislang noch nicht viele Leistungsträger abgegeben werden. Es ist allerdings zu befürchten, dass dies nicht so bleibt, kommt doch in den größeren und deutlich später startenden Ligen wie Italien, Spanien, England oder auch Deutschland der Transfermarkt erst jetzt so richtig in Fahrt.

Während bislang erst die Abgänge von Mittelfeldspieler Cabral zum AFC Sunderland und von Rechtsverteidiger Markus Steinhöfer, der noch keinen neuen Verein gefunden hat, aber mit einer Rückkehr nach Deutschland liebäugelt, richtig schmerzen, lässt sich der Wechsel von Jacques Zoua zum Hamburger SV verkraften, war das kamerunische Stürmertalent doch meist nur Joker.

Die Spieler, die sich besonders in den Blickpunkt anderer Klubs gespielt haben, sind derweil allesamt noch in Basel. So halten sich zwar seit längerem Spekulationen um ein Interesse von Top-Klubs wie dem FC Barcelona an Keeper Yann Sommer, doch noch hat der 24 Jahre alte Schlussmann Basel noch nicht verlassen. Gleiches gilt für Flügelflitzer Valentin Stocker, der Medienberichten zufolge von der halben Bundesliga mit Borussia Mönchengladbach an der Spitze gejagt wird, aber ebenfalls nach wie vor in Basel trainiert.

Auch Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, der für den HSV zu teuer ist, aber in der italienischen Serie A auf großes Interesse stößt und sein Abwehrkollege Fabian Schär sind weiterhin an Bord. Der FCB würde sich zwar nicht dagegen wehren, wenn alle Stars blieben, doch hat man sich längst damit abgefunden, dass Eigengewächse nach ihrem großen Durchbruch nicht lange zu halten sind – Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka lassen grüßen.

Klar positioniert gegen einen Verkauf hat sich Basel lediglich bei Mohamed Salah, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft und der zumindest in diesem Sommer noch nicht abgegeben werden soll. Bleibt aber dennoch abzuwarten, was passiert, wenn ein internationaler Top-Klub mit einer millionenschweren Offerte vorstellig wird.