24 Schweizer in der Bundesliga aktiv

Kein anderes Land ist in der deutschen Bundesliga so stark mit Legionären vertreten wie die Schweiz. Gleich 24 Spieler aus der eidgenössischen Alpenrepublik verdienen ihr Geld in Deutschland und nicht wenige von ihnen spielen in ihren Klubs eine wichtige Rolle.

Mit Granit Xhaka hat zwar gerade der vielleicht beste Schweizer der letzten Bundesliga-Saison Borussia Mönchengladbach für 45 Millionen Euro in Richtung FC Arsenal verlassen, doch dafür kam Supertalent Breel Embolo für rund 22,5 Millionen Euro vom FC Basel zum FC Schalke 04. Nach etwas Anlaufzeit scheint bei Embolo mit seinem Doppelpack am sechsten Spieltag beim 4:0 gegen Gladbach der Knoten genau wie bei der gesamten Schalker Elf geplatzt zu sein.

Neben Embolo konnten sich in der noch jungen Saison auch schon Ricardo Rodriguez, der trotz schwächerer Leistungen als in der Vergangenheit auf der linken Abwehrseite des VfL Wolfsburg nach wie vor gesetzt ist, Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen) und Valentin Stocker (Hertha BSC) bereits i

n die Torschützenliste eintragen. Als Stammkräfte dürfen sich Mehmedi und Stocker indes trotz fünf bzw. vier von sechs möglichen Einsätzen noch nicht bezeichnen.

Sieben Torhüter aus der Schweiz

Yann Sommer bei Borussia Mönchengladbach

Wikimedia, Heynckesjupp (CC BY-SA 4.0)

Anders als die Torhüter Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Roman Bürki (Borussia Dortmund) und Marwin Hitz (FC Augsburg), die in der Torwart-Nation Deutschland nicht nur gesetzt sind, sondern sogar zu den herausragenden Schlussleuten zählen. Diego Benaglio hat hingegen seinen Stammplatz im Tor des VfL Wolfsburg verloren, während die Nachwuchskeeper Andreas Hirzel (Hamburger SV) und Gregor Kobel (TSG 1899 Hoffenheim) in ihren Klubs nur die Nummer drei sind. Möglich indes, dass bald noch ein weiterer Torhüter aus der Schweiz die Bundesliga-Bühne betritt. Fabio Coltorti ist mit RB Leipzig aus der Regional- in die Bundesliga aufgestiegen und hofft, seinen im vergangenen Zweitliga-Jahr verletzungsbedingt verlorenen Stammplatz im Laufe der Saison zurückerobern zu können.

Wichtige Rollen in ihren Vereinen spielen auch Johan Djourou als Kapitän und Abwehrchef des HSV, Haris Seferovic in der Offensive der deutlich verbesserten Frankfurter Eintracht, Nico Elvedi als flexibel einsetzbare Defensivkraft in Mönchengladbach, Fabian Frei im zentralen Mittelfeld des 1. FSV Mainz 05 und Fabian Lustenberger auf gleicher Position bei Hertha BSC.

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Hadergjonaj und Sow warten auf ihr Debüt

Derweil hat Fabian Schär auch im zweiten Jahr in Hoffenheim noch nicht den gleichen Status wie in der Nationalmannschaft, was freilich auch an den wenig konstanten und fehlerhaften Leistungen des Innenverteidigers liegt. Ebenfalls meist nur zweite Wahl sind Ulisses Garcia bei Werder Bremen und in Hoffenheim Pirmin Schwegler, während Steven Zuber beim Klub aus dem Kraichgau noch auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz in der neuen Saison wartet. Generell auf seine Premiere warten noch der gerade von den Young Boys Bern gewechselte Florent Hadergjonaj und Youngster Djibril Sow bei der Gladbacher Borussia, während Shani Tarashaj nach seiner Ausleihe vom FC Everton nach Frankfurt zumindest schon einmal Bundesliga-Luft schnuppern durfte.

Geduld braucht auch Josip Drmic, der nach seinem im März erlittenen Knorpelschaden an seinem Comeback arbeitet. Ob der in der Rückrunde der vergangenen Saison nach Hamburg verliehene Angreifer in Mönchengladbach noch eine Zukunft hat, bleibt aber unabhängig vom Gesundheitszustand abzuwarten.

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